Mehr tun für Radmobilität in Wipperfürth

Ratsfraktion

Antrag der SPD- und UWG Fraktion zur Ratssitzung am 26.02.2019

Radwegenetz ausbauen – Mobilität stärken – Standort stärken

Regionale 2025 als Chance nutzen

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Die Verwaltung wird beauftragt eine Projektskizze als Antrag für die Regionale 2025

    (weiter) zu entwickeln und den Rat hier ASU über den Fortschritt zu informieren

 

2. Die Radinfrastruktur ist zu verbessern. Defizite gibt es insbesondere im Nord-

    Südbereich der Stadt - vor allem Kreuzberg und Thier.

 

3. Ziel ist sowohl die Binnenmobilität (Dorf- Stadt ) wie auch die Grenzüberschreitende

    Mobilität (Halver/Märkischer Kreis/ Lindlar) zu verbessern

 

Grenzüberschreitend sind uA folgende Beziehungen weiter zu verfolgen, wo es

mitunter schon Teilelemente gibt:

 

- Wipperfürth - Halver – Kierspe- Anschlag

  (Kreuzberg und/oder Wasserfuhr mit berücksichtigen)

 

- Wipperfürth - Lindlar L 284 von Niedergaul (in Richtung Breun- Hartegasse-   

   Agger/Sülz)

- Wipperfürth – Radevormwald (Mitberücksichtigung Egen)

- Wipperfürth in Richtung Kürten - L286

 

Zu erstrebende Verbesserungen der Binnenmobilität könnten sein:

 

• Kreuzberg nach Wasserfuhr - hier sowohl für Wanderer und Radler

• Wasserfuhr nach Wipperfürth - hier endet kombinierte Rad- und Fußweg in Hönnige

• Verlängerung des Rad-Gehwegs vom Parkplatz Neyetalsperre/Oberröttenscheid hin

   zur Straßenkreuzung Schäferslöh und Weiterentwicklung bis zur Radwegekirche Egen und

   Verknüpfung mit Kreuzberg direkt zur Neye – Bever und Wasserquintett-Trasse

 

 

Begründung:

 

Die Radinfrastruktur muss elementarer Bestandteil eines zu entwickelnden

Mobilitätskonzeptes auch für Wipperfürth sein. Radfahren hilft die Mobilität im ländlichen

Raum zu stärken – sowohl für private als auch berufliche (Pendler zur Arbeit) Zwecke.

Radwegeinfrastruktur ist in einem weiteren Schritt auch als Zubringer zum ÖPNV zu nutzen

und zu verknüpfen. Damit einhergehen muss dann die Entwicklung der Infrastruktur wie zb

Fahrradboxen, Fahrradparkplätze – Stichwort Mobilitätskonzept und Mobilitätsstation.

Außerdem ist ein gutes Radwegenetz und die Anbindung der Dörfer an den ASB auch unter

dem Aspekt der Gemeinde- und Dorfentwicklungsstrategie für Wipperfürth ein bedeutender

Faktor – Stichwort Wohnen und Nachverdichtung Wipperfürth selbst kann einen wichtigen Beitrag leisten, um die Regio Köln/Bonn zu einer Fahrradregion weiter zu qualifizieren. Insbesondere ist aber die Regionale 2025 als Chance zu begreifen die Binnenmobilität mit dem Fahrrad in Wipperfürth zu verbessern wie auch die überörtliche und Stadtgrenzen überschreitende Anbindung zu entwickeln.

 

Als einen Mosaikstein unter dem Aspekt Tourismus soll der Vorschlag der Verbindung zur „

Radkirche“Egen verstanden werden. Im 2018 wurde mit Stolz die Radwegekirche in Egen

eröffnet. Zur Stärkung der Mobilität von und nach Egen, aber auch für Touristen und

Unterstützung der Naherholung in Egen, ist die Ergänzung/Verlängerung des bestehenden

Radweges von Wipperfürth bis Oberröttenscheid notwendig.

 

 

Verschiedene Optimierungen und Schließen von Radwegteilbereichen über die

Stadtgrenzen hinaus sind ein geeignetes Projekt der Regionale 2025 und müssen weiter

entwickelt werden.

 

Fraktionsvorsitzender/ Frank Mederlet

Fraktionsvorsitzender/Harald Koppelberg

 

 
 

WebsoziCMS 3.8.9 - 002178858 -