Vorschläge sind hier bis zum 31.10.10 möglich

Die Wipperfürtherin des Jahres 2010 ist gekürt: Sie heißt Hildegard Laube. Die Preisverleihung würdigt ihr Engagement vor allem für den "Wipperfürther Mittagstisch" der Ökomenischen Initiative und - zuvor - beim Second-Hand-Laden "Fundgrube", der mit seinen Erlösen soziale Initiativen unterstützt.
Doch auch für 2011 ist wieder die Wipperfürtherin des Jahres zu bestimmen, denn folgend soll alle zwölf Monate eine Frau augezeichnet werden, die sich durch ihren gesellschaftlichen, sozialen, sportlichen, kulturellen, künstlerischen, musischen oder politischen Einsatz um ihre örtliche Gemeinschaft und um die Stadt Wipperfürth verdient gemacht hat.
Begründete Vorschläge können bis zum 31. Oktober 2010 von jeder und jedem per E-Mail an frau-des-jahres(at)wip-spd.de bei der Wipperfürth-SPD eingereicht werden.
Eine Jury aus Mitgliedern des örtlichen SPD-Vorstandes, aber auch weiteren weiblichen Persönlichkeiten der Stadt wird jeweils die Preisträgerin auswählen.
Die Bekanntgabe, wer Wipperfürtherin des Jahres ist, wird immer zum 12. November erfolgen. Am 12. November 1918 ist in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt worden. Die öffentliche Preisverleihung findet grundsätzlich zum Weltfrauentag am 8. März statt. Mit der Ehrung ist die Vergabe eines Preisgeldes von 500 Euro verbunden.
Ein Grund für die Stiftung dieses Preises war für die SPD der hinhaltende Widerstand der derzeitigen Mehrheit im Rat, einzelne Frauenpersönlichkeiten zu ehren. So sind in den letzten 20 Jahren alle Anregungen aus der SPD gescheitert, Straßen in der Stadt ausdrücklich nach Frauen zu benennen. Nur zur Borromäerinnenstraße und zur Ursulinenstraße – also zur Auszeichnung von Frauengruppen – fand man sich bislang bereit, obwohl nach Auffassung der Wipperfürther Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sicherlich auch viele einzelne Frauen eine besondere Hervorhebung verdienen.




